Aufbau des Studiums


Wer Produktdesign studiert, gestaltet nicht nur Dinge – sondern ebenso die Beziehung, die Menschen zu diesen pflegen. In unserem Leben und Zusammenleben sind Dinge allgegenwärtig – aber erst ihre Gestaltung führt dazu, dass wir diesen einen besonderen Wert zusprechen.
Das Kasseler Produktdesign ist als Projektstudium angelegt, strukturiert durch themenbezogene Seminare, freie Arbeiten und Vorlesungen. Die integrierten Studienschwerpunkte ermöglichen eine ebenso breite wie konzentrierte Entfaltung persönlicher Interessen: Industrie,- Möbel-, Ausstellungsdesign sowie Design textiler Produkte werden durch theoretische Inhalte ergänzt. Ziel der Lehre ist es, entwurfspraktische und wissenschaftliche Ansätze ineinander zu verflechten. Im Verlauf des Studiums entwickeln die Studierenden jeweils ganz individuelle Arbeitsprofile – die wiederum Grundlage des persönlichen Portfolios für den späteren Berufseinstieg sind.
Zu Beginn des Studiums absolvieren die Studierenden die zweisemestrige Basisklasse. In ihr erlernen sie grundlegende Fertigkeiten, Techniken sowie die relevanten Fachinhalte. Insgesamt erstreckt sich das Studium auf neun Semester Regelstudienzeit und schließt mit dem Diplom ab. Ein Wechsel mit einem BA-Abschluss nach Kassel ist problemlos möglich. In diesem Fall wird eine entsprechende Einstufung vorgenommen.
Wer an der Kunsthochschule Kassel ein Studium aufnimmt, betritt einen Raum der Interdisziplinarität. Folglich ist es möglich, an allen Seminaren und Projekten der Kunsthochschule teilzunehmen, andere Studiengänge kennenzulernen, um sich somit ein einmalig vielfältiges Wissen anzueignen. Zudem stehen den Studierenden viele Veranstaltungen der Universität Kassel offen.
In den Projekten kommen Studierende unterschiedlichster Semester und Fachrichtungen zusammen: Erfahrene Studierende arbeiten gemeinsam mit jüngeren, wodurch eine intensive Kultur des Austauschs entsteht. Diese offene Struktur zeichnet sich durch eine entsprechend große Dynamik und eine eng vernetzte Studierendenschaft aus.

Foto: Nicolas Wefers