Nach René Descartes ist der Raum als res extensa (ausgedehnte Sache) vom Geist als res cogitans (denkende Sache) klar zu unterscheiden. Die audiovisuelle Installation „between spaces“ stellt diese Aussage infrage, untersucht einen sich ständig ändernden Raum zwischen Räumen, den Grenzbereich zwischen Geist und Ding, zwischen Licht und Materie. Kann man durch Wände gehen? Kann man Licht anfassen? Kann man spüren, wie es einem durch die Finger gleitet? Zwischen Räumen ist nichts und in diesem Vakuum ist alles möglich.
https://amjl.de/between-spaces/
Fotos: Nicolas Wefers
Sound: Elisa Hempel
WiSe 19 | 20
betreut von Prof. Jakob Gebert