2100


Drei Lebensweisen die unterschiedlicher nicht sein können und doch verbindet sie eine Welt, die sich in den letzten 70 Jahren weitgehend verändert hat. Gezeichnet von dem vorangeschrittenen Klimawandel und den dazugehörigen Wetterextremen, versuchen die Menschen ihr Leben zu meistern und bestenfalls sogar zu verlängern. Es trifft Wohngemeinschaft auf Kommune und Raumschiff auf Regenwald.Anlässig eines 100. Geburtstages telefonieren drei Frauen welche sich aus dem Studium kennen und gewähren Einblicke in ihre verschiedenen Lebensweisen.

sounds & pictures @ Pixabay (lizensfrei)

Credits: Samira Vogl, Lena Hunold, Viola Sommerfeld


Samira Vogl, Lena Hunold, Viola Sommerfeld
SoSe 22
betreut von Marlies Wirth
Mehr über das Projekt
Science-Fiction-Prototyping

Das theoretische Seminar Science-Fiction-Prototyping nimmt Science-Fiction, speziell Climate Fiction, als Ausgangspunkt für die gestalterische Reflexion.
In gemeinsamen Diskussionsprozessen wurden unterschiedliche mögliche und unmögliche Szenarien erarbeitet, die auf unsere Welt im Wandel und die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft für alle Spezies Bezug nehmen.
Science-Fiction-Prototyping bezieht sich auf die Idee, Science-Fiction als Methode zur spekulativen Beschreibung und Erforschung der Auswirkungen von Technologie, Klimawandel und die dadurch veränderte Umwelt, Gesellschaftsstruktur und Politik auf unser Leben anzuwenden.
Mit dem Eintauchen in die fiktionalen Welten tauchen diese Welten auch in unser Bewusstsein ein und lassen uns eine neue Perspektive zum Jetzt einnehmen.
Mithilfe der spekulativen Szenarien wird die Gestaltung der Zukunft aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Protagonist:innen erzählt – von einer Roboterrevolution oder der Symbiose mit anderen Lebewesen, über Wohnen in Ozeanstädten oder der Besiedelung des Mars, bis hin zu 3D-Bioprinting oder die Arbeit als Care-Taker:innen für den Planeten Erde. Die entstandenen fiktionalen Szenarien und Erzählungen zeigen – utopisch und dystopisch – wie Design alles beeinflussen kann, wenn wir es nur wagen.

Mag. Marlies Wirth, Kuratorin Digitale Kultur, Leitung Sammlung Design, MAK – Museum für angewandte Kunst, Wien