storage – Lagersystem aus Restmaterialien


Im Projekt storage konzipieren Studierende eine neue Lagerstruktur mit Materialbörse als internen Tauschort für Baumaterialien des Studiengangs Design. Dafür werden Lager- und Raumelemente entworfen und aus Fundstücken und Restmaterialien des Studiengangs umgesetzt. Im Zentrum des Projektes steht die Frage, welche Lagerbedürfnisse hat ein Design-Studiengang und wie können diese innerhalb gegebener, räumlicher Bedingungen umgesetzt werden.

Dafür stehen drei ungenutzte Kellerräume zur Verfügung, die hands-on entrümpelt und die darin befindlichen Restmaterialien hinsichtlich ihrer Qualitäten gesichtet werden. Das Sammeln, Sichten, Sortieren und Filtern vergessener Materialien bildet die Entwurfsgrundlage für die neuen Lagerelemente. 

Die drei Kellerräume bekommen klare Lagerfunktionen zugeordnet: Eine Materialbörse für Reststücke und Verbrauchsmaterialien, ein Lager für Ausstellungsutensilien und Podeste, sowie ein Bereich zur Lagerung persönlicher Gegenstände.

Ein übergeordnetes Farbkonzept mit Weg- und Beschilderungssystem bildet den Rahmen des Materiallagers. Darüber hinaus entstehen verschiedene Lagermodule, darunter rollbare Materialcontainer für Verschnittreste, eine Werkbank mit integriertem Beleuchtungssystem, ein textiler Leichtbau-Sichtschutz für offene Regalbereiche, ein flexibler Regalbausatz zur Verwertung von Plattenreststücken und eine mobile Werkstattleuchte.

Aus alledem wird ein Gesamtsystem, das sich vornimmt die bestehenden Ressourcen des Studiengangs zu nutzen und gleichzeitig Zugänglichkeit zu diesen zu verschaffen. Am Ende des Semesters ist storage ein neuer Bestandteil der gemeinschaftlich nutzbaren Infrastruktur des Studiengangs geworden.

Fotos: Milan Stein

Studierende: Elias Alff, Nayeli Böhmer, Lilly Conrad, Matilda Grams, Amelie Küster, Vitus Musiol, Felicia Schachtschneider, Robin Siegmann


storage
SoSe 26
betreut von Milan Stein